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Kandidatenvorstellung in Rottau

 

Bürgermeisterkandidat Mehdi Akbari und 14 von 20 UGL-Gemeinderatskandidaten stellten am 30. Januar das 7‑Punkte-Programm der UGL zur Kommunalwahl 2020 im Café König vor. Gemeinderat Dr. Winfried Drost begrüßte die Zuhörer und war erfreut über die rege Teilnahme vieler Rottauer an der Veranstaltung.

Es werde in der Marktgemeinde Grassau nach der Wahl hoffentlich spürbare Änderungen geben. Die UGL will Ideen, Zukunftsvisionen und auch Impulse in die politische Arbeit einbringen. Dazu bedarf es aber einer stärkeren Präsenz im Gemeinderat um die Kehrtwende hin zu einer ökologischen, bürgernahen und sozialen Gemeindepolitik durchzusetzen. Auf ein besonderes Jubiläum verwies Peter von Rönne, der den Abend moderierte. Die UGL könne ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Vor 25 Jahren formierte sich die UGL als „Unabhängige Grüne Liste“.

Bürgermeisterkandidat Mehdi Akbari stellte seine persönlichen und beruflichen Kompetenzen und Motive für seine Bürgermeisterkandidatur vor. Arbeitsschwerpunkte als Bürgermeister sind für ihn der Entwurf einer Zukunftsvision „Grassau 2035“, die zusammen mit dem Gemeinderat, der Verwaltung, Fachleuten und Bürgen entstehen soll. Wichtig sind ihm außerdem ein sparsamer sozialverträglicher Bodenverbrauch, eine energieautonome Gemeinde, bezahlbarer Wohnraum und ein neuer Politikstil, der die Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister, Gemeinderat und Bürgern als den Garant für eine nachhaltige Demokratie, Zusammenhalt und Zufriedenheit in der Gesellschaft sieht und fördert. 

Das 7-Punkte Wahlprogramm stellte im Anschluss Helmut Bielenski vor. An erster Stelle steht für die UGL die Natur und die Umwelt. „Global denken, kommunal handeln“ laute die Devise heute mehr denn je. Die Gemeinde zusammen mit der Verwaltung muss ein ökologisches Vorbild in ihrem Handeln für die  Bürgern sein. Ziel ist eine klimaneutrale Marktgemeinde Grassau. Als erste kleine Schritte dahin nannte er mehr PV-Anlagen, die Verdichtung des öffentlichen Nahverkehrs und einen Bürgerbus zwischen den Ortsteilen.

 

Das Gemeinwohl muss ins Zentrum der zukünftigen Gemeindepolitik gestellt werden und nicht das der Investoren und Bauträger. Die UGL will eine aktivere Bürgerbeteiligung bei ortsprägenden Vorhaben durch Visionen, Konzepte und Mitentscheidungen. Nur so identifizieren sich die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Gemeinde. Ein weiterer Punkt ist die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum. Hier muss nach Vorstellung der UGL die Gemeinde in den nächsten Jahren als Bauherr und Vermieter aktiv in das örtliche Immobilienangebot eingreifen. So könnten beispielsweise die zum Verkauf stehenden Wohnungen an der Hackenstraße in Rottau von der Gemeinde gekauft und nach einer energieeffizienten Sanierung als günstiger Wohnraum den Mietsuchenden angeboten werden. Bei geplanten Neubauten sind außerdem innovative soziale Wohnkonzepte und eine sparsamste Bodenpolitik zwingend erforderlich. Ein "Weiter so" mit dem Flächenfraß wie bisher mit einfacher Baulandausweisung für Eigenheime kann un darf nicht die Zukunft sein! Deshalb fordert die UGL schon seit Jahren einen Ortsentwicklungsplan, der Ziele festlegt, Planungssicherheit bietet und Fehlentwicklungen durch kommunale Tagespolitik vorbeuge.

In den sich anschließenden drei Bürgerstammtischen wurde eine Stunde über die Ortsentwicklung und die Zukunft in den nächsten Jahren in Rottau und Grassau intensiv diskutiert. Dabei zeigte sich auch, dass das Thema Baugebiet Rottau West und die Entscheidung darüber die Gemüter der Rottauer Bürger immer noch sehr bewegt.

Am Schluss bedankte sich der Bürgermeisterkandidat Mehdi Akbari bei der Anwesenden und bat um die Unterstützung der Rottauer Bürger für die UGL.

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